
Bei der Herstellung von Keramikfliesen ist die Aushärtungseinheit der Punkt, an dem Durchsatz und Qualität aufeinandertreffen. Wenn die spektrale Ausbeute nicht mit der Leistung des Photokatalysators übereinstimmt, kommt es zu einer unvollständigen Vernetzung. Die Tinte bleibt klebrig, die Pigmente bluten aus, und die Oberbeschichtung bestanden die Haftfestigkeitstests nicht. Wir haben unsere Gallium-UV-Lampe für die Keramikdrucktechnik entwickelt, um diese Unsicherheiten zu beseitigen.
Was wirklich wichtig ist
Die Lampe nutzt einen mit Gallium angereicherten Quecksilberdampf, wodurch die Ausstrahlung bei etwa 395 nm konzentriert wird. Dieses Wellenlänge dringt tiefer in die pigmentierten Keramiktinten ein als 365 nm – dadurch wird eine vollständige Aushärtung erreicht, ohne dass die Oberfläche übermäßig gehärtet wird. Die maximale Strahlungsintensität liegt bei 2.000 mW/cm² auf der Untergrundoberfläche; die gesamte abgegebene Energiedichte beträgt mehr als 800 mJ/cm² bei einer typischen Entfernung von 300 mm.
Der elliptische Reflektor verwendet eine dichroische Beschichtung, die auf 395 nm abgestimmt ist. Dadurch wird die Energie außerhalb dieses Spektrums wieder zurück in den Lichtbogen geleitet und erneut genutzt. Die Ausstrahlung bleibt innerhalb von ±3 % über die ersten 1.000 Stunden konstant. Zudem ist die Lampe ozonfrei – dadurch bleibt die Aushärtungskammer kühler und die Belastung durch Ozonentfernung wird verringert.
Warum sie sich für die Praxis eignet
Bei der Keramikdruckherstellung werden lange Arbeitsprozesse in hoher Geschwindigkeit abgewickelt – 300–600 m/min in der Produktion. Deshalb muss die Lampe auch bei steigender Ofentemperatur eine konstante Leistung liefern. Unser Gallium-Design gewährleistet den notwendigen Photonenfluss, um die Vernetzung innerhalb der verfügbaren Zeit zu ermöglichen. Dadurch kann man schneller arbeiten, ohne dass es zu Problemen kommt.
Das Ergebnis ist eine zuverlässige Aushärtung: höhere Farbdichte, bessere Abriebfestigkeit sowie weniger Ausschussware bei wertvollen Fliesen. Der Energieverbrauch richtet sich nach Länge des Lichtbogens und Leistungsdichte – dadurch kann die Lampe mit der erforderlichen Leistung betrieben werden, ohne dass die elektrischen Anforderungen überschritten werden.
Tipps, die Probleme vermeiden
Die Installation muss genau auf der Fokallinie des Reflektors erfolgen – schon 2 mm Abweichung können zu einem Rückgang der Strahlungsintensität um 10–15 % führen. Überprüfen Sie vor dem Austausch die Länge des Lampengehäuses sowie die Leistung des Steckers. Diese Lampe ist speziell für bestimmte Keramikdruckmaschinen konzipiert.
Die maximale Ausstrahlungsintensität tritt nicht sofort ein. Bei wichtigen Aufgaben sollten Sie 5 Minuten abwarten, bis die Lampe stabil arbeitet, bevor Sie einen Strahlungsmesser nutzen.