
CE-Zertifizierung: Es geht um mehr als nur ein Etikett
Die meisten Menschen betrachten die CE-Zertifizierung als einen Haufen Papierkram und ein bürokratisches Problem. Ich verstehe das. Doch bei der Herstellung von maßgefertigten UV-Lampen ist dieser „Papierkram“ eigentlich die Grundlage dafür, dass die Lampe nicht nach einer Woche kaputtgeht – und dass sie in den intensiven Produktionsprozessen in Europa oder Nordamerika standhalten kann.
Die technischen Details
Wir kleben einfach kein Logo auf eine Box und sind dann fertig. Das wäre ein Weg in die Katastrophe. Wir investieren viel Zeit in die Prüfung der Dicke des Isoliers sowie der elektrischen Eigenschaften des Quarzgehäuses. Warum? Weil man bei einer Spannung von 400 V nicht zulassen darf, dass es zu Entladungen kommt. Die internen Verbindungen sowie die Abdichtungen müssen diesen Belastungen standhalten, ohne dass Strom in das Gehäuse gelangt. Niemand möchte schließlich eine Anlage, die den Bediener elektrisch schockiert.
Umgang mit der Hitze
UV-Lampen werden sehr heiß – wirklich sehr heiß. Wenn die Elektroden und der Quarzrohr nicht im gleichen Maße ausdehnen, wenn sie heiß werden, bricht das Glas einfach. So einfach ist das. Wir prüfen diese Toleranzen genau, damit das nicht passiert.
Aber hier liegt das Problem: Selbst wenn wir die robusteste Lampe der Welt bauen können, muss man trotzdem darauf achten, dass die Kühlsysteme richtig funktionieren. Wenn die Luftzufuhr schwach ist, wird selbst eine zertifizierte Lampe überhitzen und frühzeitig kaputtgehen.
Um Probleme zu vermeiden
Seien wir ehrlich: Hochwertige Märkte weltweit werden keine Geräte akzeptieren, die nicht zertifiziert sind. Es geht dabei um Haftung. Wenn man unsere Lampen in sein Aushärtungssystem einbaut, ist das CE-Zeichen der Beweis dafür, dass das Gerät sicher ist. Das bedeutet, dass die Ozonemissionen unter Kontrolle sind und es keine Risiken durch elektrische Lecks gibt. Dadurch kann die Lampe einfach als Ersatz verwendet werden. Man schließt sie an, schaltet sie ein – und kann weiterarbeiten, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass jemand wegen Sicherheitsverstößen auftaucht.