
Auf dem Boden kommt die Trockenungsanlage zum Stillstand, wenn die Aushärtelampe nicht mehr mitkommt. In Wasserleitungen können Krankheitserreger eindringen, weil die UV-Strahlung nicht ausreicht. Beide Probleme haben ihren Ursprung in derselben Komponente: der Quecksilberlampe. Wenn deren Leistung nachlässt, wird die Produktionsrate geringer und die Qualitätskontrolle wird schwieriger.
Was wirklich wichtig ist
Wir entwickeln Ersatzquecksilberlampen, die eine konstante Spektralstrahlung sowie eine stabile Strahlungsintensität bieten. Bei der industriellen UV-Trocknung wird die Wellenlänge von 365 nm verwendet – schließlich sind die meisten Photoinitiatoren in Offset-, Flexo- und Siebdrucktinten auf diese Wellenlänge abgestimmt. Dadurch erfolgt eine schnelle Vernetzung der Materialien. Für die Desinfektion von Wasser verwenden wir eine Wellenlänge von 254 nm, damit die DNA zerstört wird – dadurch werden Mikroben bereits innerhalb weniger Sekunden eliminiert. Die Lampe sollte über 5.000 Stunden lang zuverlässig funktionieren, wobei der Leistungseinbruch unter 5 % liegt. Zudem sollten die Reflektoren die Energie dort konzentrieren, wo sie benötigt wird – also auf der Zielfläche.
In der Druckindustrie variieren die Substrate und Tintenschichten – daher muss das Spektrum der Lampe an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Mit der richtigen Lampe kann man die Trocknungsprozesse für dünne Schichten, dicke Tintenschichten oder hitzeempfindliche Materialien optimieren. So lassen sich Löcher, Haftprobleme sowie andere Defekte vermeiden.
In Wassersystemen sorgt dieselbe Lampe für die notwendige Intensität zur sofortigen Inaktivierung von Mikroben – ohne dass Chemikalien hinzugefügt werden müssen. Dadurch werden konstante Prozesse gewährleistet, weniger Energie wird verbraucht und es wird weniger oft an Lampen ausgetauscht.
Die Details, die Probleme verursachen, wenn man sie ignoriert
Es ist nicht optional, sondern zwingend erforderlich, die Längen der Lampenarme, die Endanschlüsse sowie die Geometrie der Reflektoren der jeweiligen Anlage anzupassen. Wenn man außerhalb des vorgegebenen Spannungsbereichs arbeitet, verschiebt sich das Spektrum – dies beeinträchtigt die Lebensdauer der Lampe. Achten Sie auch auf die Ozonbildung sowie den Kühlstrom. Wenn der Luftstrom zu schwach ist, wird das Quarzmaterial heiß – dadurch nimmt die Leistung der Lampe ab. Bevor Sie die Lampe installieren, prüfen Sie unbedingt ihre Kompatibilität mit Ihrer Stromversorgung sowie dem Schließmechanismus. Inkompatible Treiber können dazu führen, dass die Strahlung beeinträchtigt wird.